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  1. #Backup
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  3. Jetzt kann das System-Image endlich in Produktion gehen. Dazu dient das kleine Werkzeug dd, das mit dem folgenden Befehl aufgerufen wird: "sudo dd if=/dev/sda of=./backup.img" Damit wird das Programm angewiesen, als Eingabe die erste Festplatte im Rechner zu verwenden und als Ausgabe eine Image-Datei im aktuellen Arbeitsverzeichnis zu erzeugen.
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  5. Da Nutzer zuvor mit dem cd-Befehl auf die externe Platte gewechselt sind, landet das System-Abbild dann also direkt auf dem Datenträger. Die Ausführung des Befehls kann bis zu mehreren Stunden dauern - je nach Geschwindigkeit des Computers und Größe der internen Festplatte, die gesichert werden soll.
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  8. Edit:
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  10. mount /dev/sdb1 /data1
  11. Den Inhalt einer gesamten Festplatte (hier /dev/sda) übertragen Sie mit:
  12. dd if=/dev/sda of=/data1/sda.img
  13. Auch hier sollten Sie sicherheitshalber den MBR separat in einer Datei (hier: sda_mbr.img) sichern:
  14. dd if=/dev/sda of=/data1/sda_mbr.imgbs=512 count= 1
  15. Wollen Sie später das gespeicherte Image zurück auf die ursprüngliche Festplatte übertragen, sollten Sie sie zunächst mit
  16. dd if=/dev/zero of=/dev/sda
  17. leeren. Damit verhindern Sie, dass Reste der ursprünglichen Dateien dem zurückgespielten Backup in die Quere kommen, etwa wenn Sie Windows nach einem Virenbefall durch das Backup ersetzen wollen. Wenn Sie dann wie oben beschrieben die Backup-Partition erneut mit „mount /dev/sdb1 /data1“ ins System einbinden, können Sie anschließend mit dem Befehl
  18. dd if=/data1/sda.img of=/dev/sda
  19. das Image (im Beispiel sda.img) auf die Platte (hier: /dev/sda) zurückspielen. Mit
  20. dd if=/data1/sda_mbr.img of=/dev/sda
  21. machen Sie die Platte wieder bootfähig.
  22. Beachten Sie aber, dass Sie komplette Festplatten-Images nicht ohne Weiteres in das Dateisystem einbinden können, um auf einzelne Dateien zuzugreifen. Wie Sie das bewerkstelligen, erfahren Sie im Kasten „Images einbinden“.
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  24. #Wiederherstellung
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  26. Ist das System-Image fertig erstellt, können Nutzer den Terminal schließen und Ubuntu herunterfahren - erst dann sollten sie den Stecker der externen Festplatte ziehen, damit auch wirklich alle Daten fertig geschrieben wurden. Sollte es tatsächlich soweit kommen, dass das Image wiederhergestellt werden muss, müssen Nutzer wie folgt vorgehen:
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  28. Zunächst empfiehlt es sich, sämtliche Rückstände auf der Festplatte mit dem Befehl "sudo dd if=/dev/urandom of=/dev/sda" zu entfernen. Ist das abgeschlossen, kann mit dem umgekehrten Kommando der Sicherung (also "sudo dd if=./backup of=/dev/sda") das Zurückspielen gestartet werden. Das dd-Werkzeug benötigt für das Wiederherstellen meist weniger Zeit als für die Sicherung, Nutzer müssen sich aber trotzdem in Geduld üben.